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Ein Dunkler Raum

Clemens Kurzenberg a.k.a. Ki Kaenpufuru
06.06.2010


Der Raum ist klein,
Das Licht ist schwach,
Es starrt mich an
In dreckigem Schein.

Ich starre zurük - Emotionslos!
Alles, was ich spüle, ist mein eigener Körper.
Er ist noch warm, er arbeitet;
Im Gegensatz zu meinem Geist.

Ich bin tief in mir,
Empfinde nur die Leere.
Die Leere dieses Raumes
Und die Leere meiner Selbst.

Der schwache Schein,
Er reicht nicht aus, diesen kleinen Raum zu füllen;
Geschweige denn das Vakuum,
Welches sich in mir einnistete.

Ich bin allein,
Allein mit mir selbst;
Allein mit der letzten Person, die ich noch kenne!
Allein mit der Person, die mir am meisten fremd ist.

So bleib ich sitzen,
Denkend an nichts.
Melancholische, längst vertraute Lieder,
Sie allein finden noch ihren Weg in meinen Kopf.

Lieder, auf die ich mich immer stützte,
Lieder, die mir die Welt bedeuteten.
Und Bilder, wie sie mich formten und schufen,
Bilder, wie ich sie nie gesehen habe.

All diese Kreationen der Leere,
Diese durch die Leere erzeugten Phantasmen,
Sie schaffen neue Verse.
Sie schaffen einen neuen Geist.

Ich bin allein,
Allein in einem engen, dunklen Raum.
Allein mit mir...
Ich genieße es.




Creative Commons Lizenzvertrag
Ein Dunkler Raum von Ki Kaenpufuru steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell 3.0 Unported Lizenz


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